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James & Mac Diving Center
Hurghada, Ägypten April 2005
Letztes Jahr fand ich endlich die Zeit, die Muße und einen Mitstreiter, einen Tauchkurs zu machen. Nachdem mich seit jeher eine Ausbildung im Schwimmbad abschreckte, suchten wir nach einer kompetenten Anlaufstelle im warmen Ausland. Und so wurde uns von einem befreundeten Tauchlehrer James&Mac empfohlen. Ich darf sagen, die Empfehlung haben wir nicht bereut - auch wenn ich Vergleiche nur aus Erzählungen aufstellen kann.
Mag die im anderen Bericht angesprochene Perfektion Vieltaucher (verständlicherweise) etwas abschrecken, so haben wir uns als Anfänger sehr gut aufgehoben und sicher gefühlt. Schon am ersten Tag ging es nach einigen Theoriestunden quer über den Strand in die Hotellagune, wo wir in 1.5 m Tiefe die ersten Atemzüge unter Wasser wagten. Vom dritten Tag an ging es mit dem Boot raus zu geeigneten Sandplateaus und Riffen - zwischen den Übungen konnten wir bereits die ersten bunten Fische bewundern. Das Urlaubsfeeling wurde durch den Kurs nie beeinträchtigt, alles lief sehr entspannt ab. Der Kurs wurde witzig abgehalten, ohne aber potentielle Gefahren zu verharmlosen. Insgesamt gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Basen am Roten Meer drei Tagesausflüge mit sechs Tauchgängen, so dass man auch schon ein klein wenig Routine entwickelt und bis zum nächsten Tauchausflug nicht wieder alles vergessen hat.
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Für den April diesen Jahres hatte ich eine kleine Gruppe aus zwei weiteren Tauchern und einer Tauchinteressentin um mich geschart und wir stellten uns die Frage nach dem Wohin. Nachdem ich die Ausbildung bei James&Mac nur empfehlen konnte, die anderen beiden noch nicht am Roten Meer waren, einigten wir uns schnell auf Hurghada. Und so stattete ich James&Mac meinen zweiten Besuch ab.
Auch dieses Mal haben wir uns in Hurghada sehr wohl gefühlt. An den ersten beiden Tauchtagen war ich etwas enttäuscht, denn das Wasser war leicht trüb und der vom letzten Jahr gewohnte Fischreichtum blieb aus. Ich stellte mir schon die Frage, ob ich das letzte Jahr - verblendet durch die neuen Erfahrungen - zu großartig in Erinnerung hatte. Doch es lag wohl an einer untypischen Strömungslage, so erklärte es mir einer der Guides abends an der Basis.
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Und Tags darauf kam die Begeisterung auch wieder zurück, als wir durch Fischschwärme hindurch schweben konnten, zweimal Turtles zu Gesicht bekamen und am Rückweg noch Delfine mit uns schnorcheln wollten. Vor allem Sha'ab Abu Ramada war ein großartiges Erlebnis, unter Kennern liebevoll "Aquarium" genannt. Ein wunderschöner Korallengarten, über den man sich speziell am Rückweg von leichter rückwärtiger Strömung in 5 m Tiefe hinwegtreiben lassen kann. Hier lohnen sich zwei Dinge: anfangs mit der Luft haushalten, um etwas mehr ums Riff herum zu kommen - je weiter man vom Standardweg der Taucher weg kommt, desto größer werden die Fischschwärme. Und: bald dort sein! Unser Boot legte als erstes an, als wir nach einer Stunde wieder auftauchten, hatten wir reichlich Mühe, es unter den festgemachten 24(!) Booten zu identifizieren. Hier lohnt es sich wirklich, dass die James&Mac-Boote früh bereits jeweils um 8:15 Uhr aufbrechen.
Zusammenfassend hat sich die Woche wieder gelohnt. Trotz der Menge an Mittauchern erfüllt das Team der Basis so gut wie alle Wünsche. So war es z.B. möglich, am letzten Tag auf ein gemeinsames Boot mit dem Tauchkurs zu kommen. Trotzdem hatte jede Gruppe ihre(n) eigenen Guide(s), um unter Wasser getrennte Wege gehen zu können. Findet man während des Aufenthalts neue Freunde, so wird auch stets der Wunsch nach einer (dynamisch) neuen Gruppeneinteilung bewerkstelligt.
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Was mir gut gefiel:
- durch die Größe der Basis kommen laufend interessante Sondertauchgänge zustande.
- das Essen an Board!
- günstige Preise für Leihausrüstung.
Was ich mir anders wünschen würde:
- der notwendige Checkdive wird nur innerhalb einer Nachmittags-Halbtagesfahrt mit einem Tauchgang angeboten.
by. Thomas Frank
03. Mai 2005 |
Fotos: Thomas Frank
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